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27.06.2017
FRÄNKISCHE-­Systeme ersetzen an der A 485 marode Betonrohre
Ein Entwässerungssystem aus Kunststoff, realisiert mit Systemkomponenten von FRÄNKISCHE, löst auf der A 485 am Gießener Südkreuz die bisherige, mittlerweile marode Entwässerung aus Beton ab. Die Produktfamilien AquaPipe und Strabusil waren die ideale Lösung für diese Einbausituation: leicht zu transportieren und einfach handzuha-­ ben, flexibel nutzbar und perfekt aufeinander abgestimmt.
Zwischen dem Gießener Südkreuz und der Anschlussstelle Langgöns sanierte die Strabag AG, Limburg, in Partnerschaft mit der Wilhelm Jost GmbH & Co. KG aus Weilmünster die Fahrbahn der A 485. Im Auftrag der Hessen Mobil Dillenburg erneuerten sie bis Mai 2017 das Autobahn-­Teilstück in mehreren Bauabschnitten: Sie setzten zwei Brückenbauwerke instand und erneuerten auf der Fahrbahn in Richtung Süden den Belag sowie die Kanäle im Mittelstreifen und im Seitenstreifen. Das dort verlegte Beton-Entwässerungssystem hatte im Lauf der Jahre Schaden genommen: Wurzeln waren eingewachsen, und Risse hatten sich gebildet. In den einzelnen Bauab-­ schnitten arbeiteten die ausführenden Firmen zeitweise mit drei Kolonnen. „In der Spitze hatten wir bis zu 25 Leute auf der Baustelle“, sagt Stefan Hering, Bauleiter der Firma Strabag. Im ersten Bauabschnitt engten die Mitarbeiter beide Fahrtrichtungen der Autobahn ein und erneuerten den Kanal im Mittelsteifen. Im zweiten Bauabschnitt lief der Verkehr komplett über die Richtungsfahrbahn Norden. Die Fahrbahn nach Süden wurde gesperrt, sodass die Bauarbeiter den Kanal im Seitenstreifen austauschen und den Belag erneuern konnten.

Praktisch und zeitgemäß: Huckepack-­Schächte
Für die neue Straßenentwässerung war die Wahl des Auftraggebers auf die montagefreundlichen Kunststoffrohr-­Systeme der FRÄNKISCHEN Rohrwerke gefallen. Alle Materialien lieferte die J.N. Köbig GmbH aus Mainz. Insgesamt 85 Schächte verbauten die ausführenden Firmen: Eingesetzt wurden – bei einer Sohlentiefe von bis zu vier Metern – die besonders langlebigen Spül-­ und Kontrollschächte AquaTrafficControl HP und StrabuControl 600. Der größere AquaTrafficControl HP ermöglicht Planern, die Vorgaben des Wasserhaushaltsgesetzes einfach und auf dem Stand der Technik einzuhalten: Das Huckepack-­System trennt die obenliegende Sickerleitung, die Planums-­ und Sickerwasser sicher aufnimmt und es kontrolliert ableitet, von der darunter ange-­ ordneten Transportleitung. Diese dichte Sammelleitung führt das Oberflächen-­ wasser ab, ohne dass Schadstoffe austreten und das Grundwasser verunreini-­ gen können. Die kleinere Schachtbauform StrabuControl 600 ist dank ihrer kompakten Bauform und der niedrigen Bauhöhe von circa 825 mm ideal auch für den Einbau in geringer Tiefe. Die großzügig dimensionierten Grundkörper der statisch optimierten Schachtfamilie von FRÄNKISCHE sind außerdem opti-­ mal zugänglich für Kontrolle und Spülung mit Standard-­Kanaltechnik.

Optimal abgestimmt: AquaPipe-­System
Außerdem wurden auf der A 485 rund 1.800 Meter des Regenwasserkanalrohrs AquaPipe in den Dimensionen DN 150 bis DN 600 und des Sickerleitungsrohrs Strabusil LP DN 150 eingebaut. Das AquaPipe-­System liefert mit seinen ideal aufeinander abgestimmten Komponenten – Schächten, Anschlusstücken und Anschlussleitungen – für jede Einbausituation die passende Transportlösung für Oberflächenwasser von Autobahnen. Sicher und zuverlässig entwässert das Verbundrohr Strabusil Fahrbahnen: Das robuste Sickerrohr überzeugt mit hoher Wasseraufnahme durch optimal angeordnete Wassereintrittsöffnungen. Über die glatte Rohrinnenwand fließt das gesammelte Regenwasser besonders gut ab.

Kosten sparen bei der Montage
„Unterm Strich geht die Verlegung mit Kunststoff-­Systemen schon schneller“, zieht Stefan Hering Bilanz. Im Vergleich zu Betonrohren sind Kunststoffrohre doppelt so lang, was Zeit und damit auch Kosten bei der Montage spart. Denn einmal ein sechs Meter langes Kunststoffrohr zu verlegen geht schneller, als für das gleiche Resultat zweimal ein Drei-­Meter-­Betonrohr ins Erdreich zu heben. Ein weiterer großer Vorteil der Kunststoff-­Systeme von FRÄNKISCHE: Sie haben nur ein geringes Gewicht und sind daher leichter zu transportieren und auf der Baustelle einfacher handzuhaben. Die bestens aufeinander abgestimmten Produkte der FRÄNKISCHEN Rohrwerke haben sich bei der neuen Fahrbahnentwässerung am Gießener Südkreuz bewährt. Nun dürfen sie ihr Können auch beim nächsten Bauabschnitt unter Beweis stellen: Die Sanierung der Richtungsfahrbahn Norden steht als Folgeauftrag an. Die Teams von Strabag und Wilhelm Jost legen nur eine kurze Ver-­ schnaufpause ein, denn bis Oktober 2017 sollen die Bauarbeiten auch in diesem Abschnitt abgeschlossen sein.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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