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02.08.2017
Funke Schacht feiert Premiere in Unterelchingen
Mit der Umwidmung des Mischgebietes „Obere Mühlau“ in ein allgemeines Wohngebiet schafft die bayerische Gemeinde Elchingen 42 neue Baugrundstücke für junge Familien. Der überplante Bereich zwischen der Straße „Am Seegraben“ und der Staatsstraße 2021 umfasst eine Fläche von vier Hektar, von denen 3,4 Hektar in Gemeindebesitz sind. Für die Erschließung des Gebietes setzte die mit der Planung beauftragte Ingenieurbüro Wassermüller Ulm GmbH auf eine Reihe unterschiedlicher Produkte der Funke Kunststoffe GmbH. Unter anderem baute die LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG. Straßenbau Günzburg, 16 Exemplare des Funke Schachtes DN 1000 ein. Die Entscheidung war insofern nicht selbstverständlich, als bei vergleichbaren Projekten in der Region bislang ausnahmslos herkömmliche Schächte aus Beton zum Einsatz gekommen sind. 
Materialmix überzeugte auf ganzer Linie
Wenn man einen Blick in einen der Funke-Schächte werfe, schaue das halt aus „wie im Wohnzimmer“: Das Resümee von Planer Thomas Sauter, Ingenieurbüro Wassermüller Ulm GmbH, unterstreicht die große Zufriedenheit aller Beteiligten mit dem Produkt von Funke, das die günstigen Eigenschaften verschiedener Werkstoffe zu einer Lösung mit zahlreichen Vorteilen kombiniert. Hier zählt auch die ansprechende Optik, auf die der Planer mit seiner bildhaft formulierten Aussage anspielt. „Das Steigrohr aus PVC-U punktet nicht nur mit gutem Handling, sondern überzeugt auch durch seine qualitativ gute, fugenlose Oberfläche“, erklärt Sauter. Die PU-Auskleidung des Unterteils wiederum sorge für eine erhöhte Qualität im Gerinne. Überzeugt hat aber vor allem die Verbindung von Kunststoff mit Beton. Beton kommt sowohl bei der Fertigung des Unterteils als auch des Konus zum Einsatz, ausgekleidet sind beide Elemente mit PU. Das Gewicht des Betons sorgt für die erforderliche Auftriebssicherheit und Standsicherheit. Und noch einen Vorteil sieht Sauter darin, dass der Konus aus Beton besteht: Dank des robusten Materials müsse man beim Einsatz des Verdichtungsgeräts nicht übervorsichtig zu Werke gehen. Gerade dem Thema Auftriebssicherheit misst der Planer hohe Bedeutung bei. In der Vergangenheit habe man bei Wassermüller zwar verschiedentlich Lösungen aus Kunststoff in Betracht gezogen und auch tatsächlich Alternativen getestet, auf ganzer Linie überzeugt habe aber erst das Produkt von Funke. Gerade im Bereich Abwasser ließen sich mit der Kombination aus Beton und Kunststoff mit Sicherheit viele Probleme lösen.

Durchdachte Ausstattungsdetails
„Mit Blick auf die Materialwahl vereint der Funke Schacht DN 1000 das Beste aus zwei Werktstoff-Welten“, so Funke-Fachberater Gerald Barth. „Natürlich können wir mit unserem Schacht alles umsetzen, was ein Betonschacht bietet, etwa Dimensionswechsel, Richtungsänderungen oder verschiedene Zu- und Abläufe; selbst Reduktionen sind möglich.“ Vorzüge bieten aber auch zahlreiche durchdachte Ausstattungsdetails, die zu einem schnellen Baufortschritt beitragen. Zu denen zählen zum Beispiel Seilschlaufen, mit denen der Konus werkseitig ausgestattet wird und die das Handling auf der Baustelle einfacher machen. Damit sich die lotgerechte Montage des Steigrohrs aus PVC-U so unkompliziert wie möglich gestaltet, sollte ein Umreifungshebegurt benutzt werden, der ebenfalls bei Funke zu beziehen ist; eine Abziehhilfe erleichtert die Höhenanpassung des Auflagers für den Konus. Arbeitserleichterung versprechen auch innen und außen am Schachtunterteil angebrachte Kennzeichnungen, die Angaben über die Nennweiten von Zu- und Ablauf sowie die Fließrichtung enthalten. Die Schachtmuffen sind mit dem CI®-Dichtsystem ausgestattet und erlauben den einwandfreien Anschluss von PVC-U- Rohren nach DIN EN 1401 in den Ausführungen SN 8 bis SN 16, zum Beispiel HS®- oder CONNEX-Kanalrohre. Besonders erwähnenswert: In Fließrichtung gibt es keine Hindernisse, da die Zulaufmuffe für die Wanddicke von mindestens SN 8-Rohren und die Auslaufmuffe für die Wandstärke von maximal SN 16-Rohren aus PVC-U ausgebildet ist. Ausdrückliches Lob gab es in Unterelchingen für eine im Lieferumfang inbegriffene Ergänzung, die zur Sicherheit auf der Baustelle beiträgt: „Die mitgelieferte Schutzplatte aus Holz ist ziemlich praktisch als Absturzsicherung“, so Bauleiter Lars Jasmer, LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG. Straßenbau Günzburg, „das ist eine gute Alternative zu den Stahlabdeckungen, welche in der Regel für Betonschächte verwendet werden.“
 
Alles passt, alles funktioniert
Dass im Neubaugebiet Obere Mühlau der 1000er Schacht von Funke seine Premiere in der Region erleben würde, hatte sich übrigens im Vorfeld auch unter den Vertretern benachbarter Kommunen herumgesprochen. Die konnten sich bei einem eigens anberaumten Lokaltermin mit Auftraggeber, Planer und Hersteller ebenso mit eigenen Augen von den Vorzügen und der Funktionsweise des innovativen Bauteils überzeugen wie die Mitarbeiter verschiedener anderer Ingenieurbüros. Neben dem 1000er Schacht kamen vor Ort außerdem das HS®-Kanalrohrsystem sowie CONNEX-Kanalrohre von Funke zum Einsatz – insgesamt wurden 380 m HS®-Kanalrohre DN/OD 250 sowie 150 m CONNEX-Kanalrohre DN/OD 315 und 400 m DN/OD 400 verlegt; Übergänge auf Rohre aus anderen Werkstoffen wurden mit der VPC®-Rohrkupplung von Funke geschaffen. Für den Auftraggeber war der Entschluss, auch die Rohre und die Verbindungstechnik von Funke zu beziehen, insofern eine naheliegende Wahl, als man in Elchingen in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit den Produkten aus Hamm gemacht hatte.
 
Daniela Kirschmer, bei der Gemeinde Elchingen im Fachbereich Bautechnik tätig, hebt neben geringem Gewicht und leichtem Handling einen weiteren Vorteil des Werkstoffs hervor: „Gerade bei stark kalkhaltigem Quellwasser setzen wir verstärkt auf Rohrsysteme aus Kunststoff, da sich der Kalk eher mit Beton verbindet als mit Kunststoff“. Mit Produkten von Funke, so Kirschmers positives Fazit, habe man „noch nie ein Problem“ gehabt: „Gute Produkte, alles passt 100%ig und funktioniert.“ Mit Blick auf den Faktor Zeit sei die einfache und schnelle Verlegung besonders attraktiv; auch die Anlieferung der Produkte auf die Baustelle sei passend zum Bauzeitenplan erfolgt. Planer Sauter bestätigt: „Dadurch, dass alles aus einer Hand stammte, gab es keine produktwechselbedingten Schnittstellenprobleme. Wir waren von der Genauigkeit auf der Baustelle sehr angetan.“
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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