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19.05.2017
GSTT auf der 12. Pipeline Technology Conference - ptc in Berlin
Unser GSTT-Mitglied und Kooperationspartner, EITEP - Euro-Institute for Information and Technology Transfer in Environmental Protection GmbH aus Hannover, hat die 12. Pipeline Technology Conference (ptc) wieder professionell organisiert. Mit etwas über 500 Teilnehmern war die Zahl der Delegates etwas geringer, als im Vorjahr. Die Location, das ESTREL-Hotel mit seinem Convention Center, war hierfür bestens geeignet. 
Die hohe Internationalität dieser Veranstaltung gab den Teilnmehmern die Chance, den Erfahrungsaustausch über Länder, Kontinente und Medien von Gas, Öl, Wasser und anderen Produkten zu erweitern.

Schätzungen zufolge gibt es weltweit ca. 3,5 Mio. km Hochdruck-Pipelines und jährlich werden rund 25.000 km gebaut. Pipelines sind teuer, sie überschreiten Grenzen und verschiedene politische Systeme; Sie können Leben und Umwelt gefährden. Deshalb müssen Zuverlässigkeit, Sicherheit und Langlebigkeit heute die Anforderungen an den Öl-, Gas- und Wassertransport erfüllen. 

In diesem Sinne ist der permanente und weltweite Austausch von Entwicklung und Erfahrungen für jeden Pipeline-Betreiber unverzichtbar, um sicherzustellen, dass sie ihre Pipelines sicher und wirtschaftlich im Einklang mit den aktuellsten Kenntnissen und Vorschriften betreiben.

Die EITEP kann zurecht stolz darauf, dass die ptc-Konferenz von Anfang an sehr international war und dass technische Sicherheit sowie operative Effizienz die Schwerpunktthemen waren.

Die etwas über 500 Teilnehmer dieser ptc, Moderatoren und Referenten kommen aus 45 verschiedenen Ländern. 65% der Teilnehmer, darunter die Referenten, kommen aus Ländern außerhalb der deutschen Grenzen. 55% dieser Länder sind Nicht-EU-Länder. Deshalb hat diese Konferenz wirklich den Namen international verdient. Es gab Teilnehmer aus 20 Europäischen Ländern und aus Asien waren Teilnehmer aus 16 Ländern vertreten.Darüber hinaus gab es Delegationen aus 6 anderen Ländern - Amerika, Afrika und Australien.

Mit Blick auf die Teilnehmerliste kann man sehen, dass Produzenten und Dienstleistungsunternehmen vor allem aus den "alten" Ländern kommen, in denen Pipelines seit Jahrzehnten sicher und wirtschaftlich betrieben werden. Diese "alten" Länder liegen in Nordamerika und Westeuropa.

Die Betreiber kommen vor allem aus den "neuen" Staaten mit weniger operativen Erfahrungen. Diese "neuen" Länder liegen in Lateinamerika, Osteuropa, Afrika und Asien

In seiner Eröffnungsrede bedankte sich der CEO der EITEP und Gründer der ptc, Dr. Klaus Ritter, bei den 43 Mitgliedern des Advisory Comites aus 14 verschiedenen Ländern.

Die Delegierten, die ehemalige ptc-Events besucht haben, konnten erkennen, dass die Anzahl der Präsentationen deutlich zugenommen hat , genauso nimmt die Zahl der Aussteller ebenfalls zu.

Bis 2014 hat sich die ptc nur auf technische Aspekte fokussiert. Seit zwei Jahren werden zusätzliche "Panel-Diskussionen" angeboten. Aufgrund der äußerst positiven Resonanz auf diese Diskussionen folgt die ptc in den letzten Jahren mit Diskussionsforen über häufig gestellte Fragen zur Klassifizierung unserer täglichen Arbeit und zukünftigen Felder, und geht auch in politische Bereiche.

Ein weiteres erfreuliches Ergebnis der ptc-Aufforderung zur Einreichung von Papieren war die Möglichkeit, über laufende Forschungen zu sprechen. Die EITEP  hat 10 Forschungsinstituten, Hochschulen und Industrie die Möglichkeit gegeben, ihre neuesten Forschungsergebnisse in einer strukturierten Posterschau zu präsentieren. Diese Posterschau befand sich innerhalb der Ausstellung.

Auch eine Jobbörse wurde zur aktiven Nutzung in der Ausstellung eingerichtet. Die Idee für diesen Markt kam von einigen ausstellenden Unternehmen. Vor allem in Europa und Nordamerika ist es heute nicht einfach, die steigende Nachfrage nach technischen und wissenschaftlichen Experten zu befriedigen. Die Veranstalter der ptc  denken, dass sie die richtigen Werkzeuge anbieten konnten, um diese angespannte Situation zu entschärfen.

Dem häufiger teilnehmenden Delegierten mag aufgefallen sein, dass das Thema "Pipeline-Bau" viel mehr Platz eingenommen hat, als in den vergangenen Jahren. Der Grund dafür ist, dass der Veranstalter beabsichtigt, ptc für alle Pipeline-bezogenen Themen zu öffnen. Deshalb hat die EITEP die Promotion-Aktivitäten auf die Pipeline-Bau-Community intensiviert. Innerhalb der 5 parallelen Blöcken gab es 7 Sessions für Bau, Reparatur, Stilllegung und Beschichtung. Hier war die GSTT auch mit einem „Trenchless Technology Block“ vertreten. Insgesamt präsentierten 80 Referenten ihre Vorträge, von insgesamt 164 eingereichten papers.

Eine begleitende Ausstellung mit 58 Unternehmen war zentraler Anlaufpunkt in den Pausen. Hier waren auch 10 Stände von Baufirmen vertreten. Vor allem die zahlreichen Teilnehmer von internationalen Betreibergesellschaften nutzten die Möglichkeit sich hier über aktuelle Neuentwicklungen im Vergleich der verschiedenen Anbieter zu informieren. 

Alle Beteiligten waren mit der Veranstaltung und deren Verlauf wieder sehr zufrieden und werden sicher auch wieder die 13th Pipeline Technology Conference &3th Pipe and Sewer Conference wird vom 12. – 14. März 2018 wieder in Berlin besuchen. Inzwischen hat sich diese Konferenz zur zweit bedeutendsten in der Welt etabliert. Nähere Informationen unter www.pipeline-conference.com
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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